Bunt statt braun

Nachdem beim vergangenen Spiel in Jeddeloh eine Personengruppe durch sexistische, homophobe und antiziganistische Gesänge aufgefallen ist und eine Person aus dem Umfeld dieser Gruppe gegen eine Frau mit Regenbogenfahne körperlich tätig geworden ist, haben sich heute verschiedene Fans und Gruppen solidarisch gezeigt und deutlich gemacht, dass in der Fanszene kein Platz für ein solches Verhalten ist. Das Stadion soll ein Ort sein, bei dem sich möglichst viele Menschen wohl fühlen können. Diskriminierende Rufe und körperliche Tätigkeiten stehen dem ganz klar gegenüber und schaden der Fanszene und letzten Endes auch dem VfB Oldenburg v. 1897 e.V.

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Nie wieder Faschismus!

WandKranzVom 02. bis 06. Juni veranstalteten wir eine Gedenktstättenfahrt nach Auschwitz für VfB Fans sowie weitere Interessierte. Insgesamt nahmen fast 30 Personen das Angebot wahr. Unter den Teilnehmenden befand sich auch ein Angehöriger von Leonard Hirschtick, der den VfB Oldenburg in den 1920er Jahren mitbegründete und später im KZ Auschwitz ums Leben kam. Am 04. Juni legte die Gruppe einen Kranz an der sog. “Schwarzen Wand” nieder in Gedenken an die Opfer des Faschismus.

 

Eine ausführliche Dokumentation der Reise wird nach der Fahrt erarbeitet und gegebenenfalls veröffentlicht.

VfB für Alle e.V. gewinnt Julius Hirsch Preis

Unser Verein ist in diesem Jahr mit dem Julius-Hirsch-Preis 2015 des Deutschen Fußball-Bundes ausgezeichnet worden. Neben unseren Freund_innen der Supporters Crew e.V. Göttingen und dem Streetwork Fanprojekt Halle (Saale) wurde VfB für Alle e.V. für das nachhaltige Engagement gegen Diskriminierung und für Flüchtlinge auf den zweiten Platz gewählt. Wir können unser Glück noch gar nicht richtig fassen und bedanken uns bei allen, die unsere Arbeit in den letzten Jahren unterstützt haben. Wir fühlen uns sehr geehrt, uns in die beeindruckende Reihe der Preisträger_innen einreihen zu dürfen und bedanken uns für die Wertschätzung unserer bisherigen Arbeit.
Der Preis in Erinnerung an den in Auschwitz ermordeten jüdischen Fußball-Nationalspieler Julius Hirsch wird zum zehnten Mal an Personen, Intitiativen und/ oder Vereinen vergeben, die sich beispielhaft gegen Antisemitismus, Rassismus, Xenophobie und Ausgrenzung und für die Würde der Menschen einsetzen.Die Auszeichnung der Sieger findet am 11. Oktober 2015 im Vorfeld des WM Qualifikationsspiels der Nationalmannschaft gegen Georgien in Leipzig statt.