<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>VereinsfußBall für Alle e.V. &#187; Tellerrand/Unterstützenswertes</title>
	<atom:link href="http://www.vfbfueralle.de/?cat=13&#038;feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.vfbfueralle.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Jan 2025 13:11:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Nachgefragt: ballspiel.vereint!</title>
		<link>http://www.vfbfueralle.de/?p=2340</link>
		<comments>http://www.vfbfueralle.de/?p=2340#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2020 19:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin97</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tellerrand/Unterstützenswertes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vfbfueralle.de/?p=2340</guid>
		<description><![CDATA[Im Jahr 2013 gründete sich in Dortmund die Initiative „ballspiel.vereint!“. Diese zeichnet sich in der Vergangenheit durch vielfältige Angebote für BVB Fans zum Thema Antidiskriminierung aus. Ein solches Engagement ist immens wichtig, da Dortmund eine große rechte Szene hat, die &#8230; <a href="http://www.vfbfueralle.de/?p=2340">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"><!--
<span id="mce_marker" data-mce-type="bookmark"></span><span id="__caret">_</span><!--
		p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }
--></style>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif;">Im Jahr 2013 gründete sich in Dortmund die Initiative „ballspiel.vereint!“. Diese zeichnet sich in der Vergangenheit durch vielfältige Angebote für BVB Fans zum Thema Antidiskriminierung aus. Ein solches Engagement ist immens wichtig, da Dortmund eine große rechte Szene hat, die auch immer wieder versucht, Einfluss auf die Fanszene zu nehmen. Wir sprachen mit „ballspiel.vereint!“ um euch diese näher vorstellen zu können. </span></strong></p>
<p><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/11/Ballspielvereint.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2343" alt="Ballspielvereint" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/11/Ballspielvereint.jpg" width="1200" height="280" /></a></p>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif;"><span id="more-2340"></span>Mögt ihr uns ein wenig über eure Gründung und über ballspiel.vereint! generell erzählen? Wie kam es dazu, was waren prägende Ereignisse für euch?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;">Die Initiative ballspiel.vereint! ist ein Bündnis von Borussia Dortmund Anhänger*innen, das sich aus verschiedenen Teilen der BVB Fans zusammensetzt. Neben vielen anderen Punkten war der Angriff 2013 auf Thilo Danielsmeyer vom Fanprojekt und Jens Volke (zu dem Zeitpunkt noch Fanbetreuer) ein Punkt, der mehr Bewusstsein geschaffen hat und auch mit zu unserer Gründung geführt hat (Anmerkung VfB für Alle e.V.: Beim Champions League Spiel in Donezk wurden die genannten Mitarbeiter vom Fanprojekt von drei rechtsextremen BVB Fans angegriffen). </span></p>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif;">Wie setzt sich die Initiative zusammen und was sind eure Ziele?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;">Wir sind mittlerweile sowohl vom Alter als auch von der Art des Fanseins sehr breit aufgestellt. Waren wir bei Gründung noch hauptsächlich Vielfahrer mit Erfahrung in der Ultraszene, haben wir von Beginn an darauf geachtet als Initiative niederschwellige Angebote zu schaffen und so auch anders organisierte Fans anzusprechen. Wir sind offen für alle, die unsere Werte teilen. Da wir auch wissen, dass eine Mitarbeit bei uns immer Teilnahme in irgendeiner Form bedeutet, freuen wir uns auch immer darüber, wenn es Leute gibt, die nur gezielt bei einzelnen Aktionen Unterstützung leisten. Aber auch Menschen, die es lediglich schaffen an den Stammtischen teilzunehmen sind bei uns jederzeit willkommen. Unsere Stammtische fanden bis Corona etwa alle 3 Monate statt und waren immer mit einem leichten, aber interessanten Thema besetzt. Mal ein Stadtrundgang oder ein Kneipenquiz, die Fanhilfe hat sich vorgestellt oder wir bieten Workshops an. </span></p>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif;">Was sind eure Aktivitäten im Umfeld von Borussia und in der Stadt Dortmund allgemein?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;">Den Kern unserer Aktivitäten sehen wir in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Hierfür organisieren wir unter anderem Workshops und Vorträge, pflegen unsere Social Media Kanäle und arbeiten daran die Vernetzung von antidiskriminierenden Akteuren rund um den BVB zu verstärken. Gerade der letzte Punkt funktioniert auch ohne konkreten Arbeitsauftrag im geselligen Beisammensein. Zum Beispiel bei den genannten Stammtischen. Dazu äußern wir uns auch im Stadion mit Spruchbandaktionen. In der Stadt sind wir unter anderem bei BlockaDO, ein Bündnis mit dem Hauptziel Nazidemos zu blockieren und dem Bündnis gegen Antisemitismus organisiert. Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf dem BVB Umfeld, jedoch sind Stadt und Verein sehr stark miteinander verbunden und es lässt sich nie zu 100% trennen, daher sind wir auch z.B. bei den regelmäßigen Protesten gegen den einzigen westdeutschen Thor Steinar Laden präsent.</span></p>
<p><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG-20201113-WA0014.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2346" alt="IMG-20201113-WA0014" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG-20201113-WA0014.jpg" width="1600" height="1200" /></a></p>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif;">Die Fans von Borussia Dortmund kommen ja aus allen erdenklichen Teilen Deutschlands und der Welt, woher kommen eure Unterstützer und wie funktioniert die Kommunikation mit Leuten, die außerhalb von Dortmund leben?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;">Die meisten aktiven Mitglieder von uns kommen aus Dortmund oder aus der Nähe und können daher an vor Ort Treffen teilnehmen. Bei Menschen von weiter weg ist meistens der Spieltag, der Tag an dem wir uns persönlich Treffen. Ansonsten nutzen wir für den Austausch in der spielfreien Zeit sowie abseits der Wochenenden verschiedene digitale Kommunikationsmittel.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif;">Wie unterscheidet sich euer Miteinander vor und während der Corona-Zeit?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;">In der Zeit vor Corona haben wir uns regelmäßig gemeinsam getroffen. Neben den Arbeitstreffen haben wir auch etwa einmal im Quartal einen öffentlichen Stammtisch angeboten. Die Inhalte der Stammtische reichten dabei bisher von einem einfachen Beisammensein mit Grillen und quatschen bis zu organisierten Stadtführungen. Der Fokus beim Stammtisch liegt dabei aber immer eher auf einem nettem Zusammensein als an wirklicher Arbeit. Arbeitstreffen finden aktuell nur noch online statt, sollten sich die Umstände wieder besser werden planen wir eine Kombination aus der Teilnahme vor Ort und Online. Für die Stammtische haben wir bisher noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden, sie finden daher aktuell leider nicht statt. Ebenso ist es natürlich so, dass das Stadion als Mittelpunkt wegfällt und sich Aktionen in die Stadt verlagern. Beispielsweise gab es ohne Profifußball mit Zuschauern keine Möglichkeit sich zum Thema Auffanglager Moria zu äußern, weshalb wir Spruchbänder stattdessen an Brücken gehangen haben. Dazu haben wir vor Kurzem zum ersten Mal einen Vortrag online stattfinden lassen und sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das Thema war Antiziganismus im Fußball.</span></p>
<p><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG-20201113-WA0008.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2348" alt="IMG-20201113-WA0008" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG-20201113-WA0008.jpg" width="1599" height="794" /></a></p>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif;">Wie steht der Verein und die aktive Fanszene zu eurem Engagement und gibt/gab es diesbezüglich schon Probleme?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;">Der Verein steht uns sehr positiv gegenüber, die Wege zueinander sind kurz und wir tauschen uns unter anderem am Spieltag häufig durch einen kurzen Besuch am Fanbetreuungstand aus. Punktuell bzw. aktionsbezogen arbeiten wir sehr eng mit dem Verein zusammen. Besonders zu erwähnen sind hier die bisherigen Aktionstage: 2017: Diskriminierung erkennen, Zivilcourage stärken, 2018: Rassismus erkennen – Zivilcourage stärken, 2019: Fußball ist (auch) Frauensache. Für 2020 waren die Planungen für de nächsten Aktionstag bereits angelaufen, aufgrund von Corona wurden die Planungen allerdings gestoppt. Wenn wir etwas planen, können wir davon ausgehen gute Unterstützung zu bekommen. Ob von der KGaA, dem e.V., der Fanabteilung, dem Borusseum, demLernzentrum oder dem Fanprojekt. Wir sind bei den offiziellen Stellen angesehener Partner.Mit der aktiven Fanszene gab es bisher keine ernsthaften Probleme, allerdings gibt es aufgrund der Heterogenität natürlich sowohl unterstützende als auch ablehnende Stimmen und auch Menschen denen wir und unsere Aktivitäten einfach egal sind.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif;">Die Stadt Dortmund im Allgemeinen und speziell der Stadtteil Dorstfeld gilt als Hochburg der Rechtsextremen in Westdeutschland. Könnt ihr uns kurzen Abriss darüber geben, wie sich das im Stadtbild und im öffentlichen Leben darstellt?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;">Die Präsenz der Nazis im Stadtbild verändert sich durchgehend. Derzeit entsteht der Eindruck, dass sie sich auf den Dortmunder Westen konzentrieren. Nach Dortmund- Mitte ist in Richtung Westen Dorstfeld der erste Stadtteil, nun versuchen sie eher die Stadtteile, die noch westlicher liegen einzuvernehmen. Vor ein paar Jahren waren ihre Bemühungen eher in Richtung Stadtmitte und der migrantisch und armutgeprägten Nordstadt mehr Fuß zu gewinnen, was jedoch scheiterte. Dorstfeld ist ein wirklich großer Stadtteil und definitv keine National Befreite Zone. Jedoch liegt in diesem Stadtteil der Wilhelmplatz in dessen Nähe fast alle Nazikader wohnen und auf dem man als Kamerateam oder optisch Linker sehr schnell bedrängt wird. Es gibt immer wieder Versuche auch beim BVB Einfluss zu gewinnen und gerade zur Hoolszene bestehen auch sehr nahe Kontakte. Geht es vom Acker aber Richtung Stadion wird ihr Einfluss immer geringer. Derzeit haben sie online die Gründung einer neuen Gruppe verlauten lassen, die bisher aber nicht in Erscheinung getreten ist und sehr wahrscheinlich eher eine Idee ist um öffentlich aufzufallen, ähnlich dem nie in Erscheinung getretenen „Stadtschutz“. </span></p>
<p><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG-20201113-WA0012.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2349" alt="IMG-20201113-WA0012" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/11/IMG-20201113-WA0012.jpg" width="1280" height="500" /></a></p>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif;">Gibt es Initiativen innerhalb und außerhalb von Dortmund, die ihr unterstützt oder mit denen ihr zusammenarbeitet?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;">Innerhalb Dortmunds sind wir wie erwähnt Teil von BlockaDO und dem Bündnis gegen Antisemitismus. Wir unterstützen punktuell immer wieder Initiativen die wir wichtig finden. Darunter unter anderem Bodo e.V. und das Gasthaus, die sich beide um Hilfe für Obdachlose kümmern. Außerhalb Dortmunds vernetzen wir uns mit vergleichbaren Initiativen anderer Vereine, dies geschieht aber meist informell und eher im privaten Rahmen, auch wenn sich durch Austausch natürlich viel lernen lässt. Wir sind Teil von B.A.F.F. (Bündnis aktiver Fußballfans) und haben gern mit Initiativen wie F_In (Frauen im Fußball) oder QFF (Queer Football Fans) thematisch zusammengearbeitet.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif;">Wie gibt es die Möglichkeit euch zu unterstützen?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;">Auch wenn es durch räumliche Gegebenheiten sowie Ligazugehörigkeiten immer zu ganz unterschiedlichen Problemen und Handlungsfeldern einzelner Initiativen, Vereine, etc. kommt stehen wir einem Erfahrungsaustausch immer positiv gegenüber. Dadurch ergeben sich häufig neue Ideen für Aktionen. Außerdem ist eine Vernetzung mit Menschen, die die gleichen Ideen teilen immer eine schöne Sache. Gern könnt ihr uns auch auf Twitter, Instagram und Facebook folgen.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif;">Seid ihr auf den „VfBfürAlle“ aufmerksam geworden und verfolgt ihr deren Aktivitäten?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;">Der Verein VfB für Alle ist uns ein Begriff, vereinzelt verfolgen wir auch eure Aktionen. Aber durch den Ligaunterschied sowie die räumliche Distanz haben wir natürlich wenig Berührungspunkte. Wir laden euch gern mal auf ein paar Dortmunder Bier zu uns ein, wenn es wieder möglich ist. <img src='http://www.vfbfueralle.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p><strong>Weitere Infos: </strong></p>
<p>www.ballspielvereint.org</p>
<p>www.facebook.com/ballspielvereint</p>
<p>Twitter: @bvereint</p>
<p><strong>Fotos:</strong> ballspiel.vereint!</p>
<style type="text/css"><!--
p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }
		a:link { color: #000080; so-language: zxx; text-decoration: underline }
		a:visited { color: #800000; so-language: zxx; text-decoration: underline }
--></style>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.vfbfueralle.de/?feed=rss2&#038;p=2340</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachgefragt: AWO Jugendwerk</title>
		<link>http://www.vfbfueralle.de/?p=2300</link>
		<comments>http://www.vfbfueralle.de/?p=2300#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2020 10:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin97</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tellerrand/Unterstützenswertes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vfbfueralle.de/?p=2300</guid>
		<description><![CDATA[l &#160; &#160; &#160; Nachdem wir kürzlich unsere Mitbewohner*innen der AIDS Hilfe zur aktuellen Situation befragt haben, folgt nun ein Interview mit dem Jugendwerk der AWO. Wir haben sie über ihre Arbeit, die Auswirkungen von Corona und zu neuen Räumlichkeiten &#8230; <a href="http://www.vfbfueralle.de/?p=2300">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/08/jw_awo.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2301" alt="jw_awo" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/08/jw_awo.jpg" width="500" height="300" /></a>l</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Nachdem wir kürzlich unsere Mitbewohner*innen der AIDS Hilfe zur aktuellen Situation befragt haben, folgt nun ein Interview mit dem Jugendwerk der AWO. Wir haben sie über ihre Arbeit, die Auswirkungen von Corona und zu neuen Räumlichkeiten befragt. </span></strong></p>
<p><span id="more-2300"></span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Moin! Schön, dass ihr euch Zeit genommen habt, uns ein paar Fragen zu beantworten. Wie geht es euch?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Gut, denn die Hauptsaison ist kürzlich angefangen und wir dürfen unsere Ferienbetreuungen für Kinder im Alter von 4-11 Jahren durchführen, was vor kurzen noch nicht wirklich klar war aufgrund der gesetzlichen Verordnung.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Was sind die Arbeitsschwerpunkte des AWO Jugendwerkes?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Schöne Ferien für Kinder und Jugendliche ermöglichen (Ferienbetreuungen, Camps, Auslandsfreizeit)</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Außerschulische Jugendbildungsarbeit (u.a. Schulung zu Jugendgruppenleitungen – JuLeiCa)</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Bildungsprojekte (z.B. Berufsorientierung)</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Verbandsarbeit mit jungen Ehrenamtlichen</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Wie hat sich die Coronakrise auf eure Arbeit ausgewirkt?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Wir mussten unsere Angebote in den Osterferien absagen. Die Gremienarbeit (Vorstand und Arbeitskreise) fanden digital statt.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Der Deutsche Bundesjugendring hat kürzlich in einem Postionspapier deutlich gemacht, dass Kinder und Jugendliche besonders betroffen sind von der Coronakrise. Wie äußert sich dies eurer Beobachtung nach?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Es gibt einen hohen Bedarf an Ferienbetreuungen. Aufgrund der Verordnungen wurden alle Angebote in den Osterferien abgesagt. Kinder und Jugendliche unterlagen den wochenlangen Kontaktbeschränkungen und dem Homeschooling. Der Kinderschutzbund hat auf alarmierende Entwicklungen, wie z.B. Zunahme an häuslicher Gewalt an Kindern hingewiesen. Vor diesem Hintergrund freuen sich alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen des Jugendwerks umso mehr, dass sie den Kindern wieder eine schöne Ferienzeit in den Sommerferien ermöglichen können. Zudem gab es auch einen hohen Zuspruch vonseiten der Familien, da ein dringender Bedarf an Ferienbetreuungen besteht.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Wie sollte eurer Meinung nach politisch darauf reagiert werden?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Als Kinder- und Jugendverband sind wir Bestandteil einer Interessengemeinschaft, die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche einsetzt. Mit dem Landesjugendring Niedersachsen übernehmen wir eine wichtige Lobby-Funktion gegenüber Politik, Verwaltung und der Öffentlichkeit. Frühzeitig wurde gegenüber politischen Entscheidungsträgern kommuniziert, dass die Träger für die Sommerferien Planungssicherheit brauchen. Leider verlief es bezgl. klaren Regelungen schleppend, so dass ein erheblicher Mehraufwand entstanden ist. Letztendlich bleibt es eine große Herausforderung, sich für die Belange der Kinder ein- und durchzusetzen.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Nachdem es kürzlich in Stuttgart zu Ausschreitungen kam, wurde viel über das Thema Jugendgewalt diskutiert. Auch beim Fußball ist zu beobachten, dass die Gewaltaffinität insbesondere unter jungen Männern wieder zunimmt. Was bedarf es aus Sicht des Kinder- und Jugendverbandes um diesen Entwicklungen präventiv entgegen zu wirken?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Über frühzeitige und vielfältige außerschulische Jugendbildungsarbeit und niedrigschwelligen Aktionen kann Gewaltprävention stattfinden, weil über Begegnung und über gemeinsames Lernen aktiv sensibilisiert werden kann.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Im letzten Jahr erreichte uns die Nachricht, dass wir nach über 25 Jahren unsere Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße verlassen müssen. Habt ihr schon neue Räumlichkeiten in Aussicht und inwieweit erhaltet ihr Unterstützung von der Stadt?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Das Jugendwerk der AWO Weser-Ems e.V. freut sich, mit anderen AWO Einrichtungen in ein Gebäude am Klingenbergplatz zusammen zu rücken.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Welchen Eindruck habt ihr vom VfB Oldenburg und vor allem von uns als Fans, mit denen ihr gegenwärtig ja noch gemeinsame Räumlichkeiten teilt?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Es ist schade, dass es kaum Berührungspunkte in der Zusammenarbeit gegeben hat trotz einigen Ideen. Ansonsten war es eine gute Hausgemeinschaft.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Gibt es noch etwas, das ihr an VfB Fans und Vereinsmitglieder loswerden möchtet?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Alles Gute für die Zukunft!</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen und alles Gute!</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<style type="text/css"><!--
p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }
		strong { font-weight: bold }
--></style>
<style type="text/css"><!--
p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }
		strong { font-weight: bold }
--></style>
<p>&nbsp;</p>
<style type="text/css"><!--
p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }
		strong { font-weight: bold }
--></style>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<style type="text/css"><!--
p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }
		strong { font-weight: bold }
--></style>
<p>&nbsp;</p>
<style type="text/css"><!--
p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }
		strong { font-weight: bold }
--></style>
<p>&nbsp;</p>
<style type="text/css"><!--
p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 115%; background: transparent }
		strong { font-weight: bold }
--></style>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.vfbfueralle.de/?feed=rss2&#038;p=2300</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachgefragt: Keno Siefken (VfB Oldenburg Die Zwote)</title>
		<link>http://www.vfbfueralle.de/?p=2244</link>
		<comments>http://www.vfbfueralle.de/?p=2244#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2020 16:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin97</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tellerrand/Unterstützenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[VereinfürBewegungsspiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vfbfueralle.de/?p=2244</guid>
		<description><![CDATA[Moin Keno! Wie geht es dir und wie war das Leben ohne Fußball für dich? Hallo Moin! Danke mir geht es gut, ich hoffe selber auch. Das leben ohne Fußball war tatsächlich zunächst sehr entspannt. Genug zu tun war aber &#8230; <a href="http://www.vfbfueralle.de/?p=2244">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;"><b><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/Na-Logo.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2245" alt="Na Logo" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/Na-Logo-168x300.jpg" width="168" height="300" /></a></b><strong>Moin Keno! Wie geht es dir und wie war das Leben ohne Fußball für dich?</strong></span></span></p>
<p><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Hallo Moin! Danke mir geht es gut, ich hoffe selber auch. Das leben ohne Fußball war tatsächlich zunächst sehr entspannt. Genug zu tun war aber dennoch und jetzt darf es gern wieder richtig losgehen.</span></span></p>
<p><strong><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Wie hat sich in den vergangenen Monaten der Kontakt zur Mannschaft gestaltet und wie seid ihr mit der Situation umgegangen?</span></span></strong></p>
<p><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Nachdem der Spielbetrieb eingestellt war haben wir erst einmal ein paar Wochen Pause gemacht. Anschließend haben wir einmal die Woche ein Cybertraining absolviert und jeder für sich ist laufen gegangen. Der wöchentliche Kontakt per Video hat uns allen Spaß gemacht und gut getan.<span id="more-2244"></span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Wie verhält es sich mit eurem Trainingsbetrieb? Worauf wird geachtet?</span></span></strong></p>
<p><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Seit ein paar Wochen dürfen wir wieder kontaktlos trainieren und seit dieser Woche sogar wieder mit Kontakt. Der Spaß kehrt zurück und die Vorbereitung kann beginnen. Der NFV hat ein Hygienekonzept entwickelt und es scheint zu funktionieren. </span></span></p>
<p><strong><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Ihr seid im letzten Sommer als neu formierte Zwote in eure erste Saison gestartet. Wie kam es dazu und wie bewertest du die bisherige Entwicklung?</span></span></strong></p>
<p><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Nach meinem Amtsantritt im Abteilungsvorstand der Fußballabteilung war es mir wichtig zum einen wieder eine zweite Herren aufzubauen, die wieder leistungsorientiert trainiert und spielt. Dabei möchten wir Kontinuität groß schreiben. Nichts soll überstürzt werden und wir möchten die Mannschaft nach und nach aufbauen.</span></span></p>
<p><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Zum anderen sollte es wieder eine echte Dritte geben. Ich bin Robert Scharf und Jendrik Weinert sehr dankbar, dass sie sich dieser neuen Mannschaft angenommen haben und die Jungs mit viel Engagement und Herzblut trainieren.</span></span></p>
<p><strong><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Seit letzter Woche hat die Zwote einen neuen Trainer&#8230;</span></span></strong></p>
<p><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Wir haben mit Michael Leverenz einen neuen Trainer gefunden.Großartig! Michael passt super zum Projekt und wird uns mit seiner Erfahrung und seinem Ehrgeiz die nächsten Schritte nach vorne bringen. </span></span></p>
<p><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/Trainer-.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2252" alt="Trainer" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/Trainer--1024x768.jpg" width="584" height="438" /></a></p>
<p><strong><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Und wie gestaltet sich momentan die Kaderplanung für die kommende Saison?</span></span></strong></p>
<p><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Der Großteil des Kaders der letzten Saison ist geblieben. Die ersten Neuzugänge stehen ebenso fest. Wer noch Lust und Spaß hat leistungsorientierten Fußball zu spielen darf sich gern bei mir melden: keno.siefken@vfb-oldenburg.de</span></span></p>
<p><strong><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Einhergehend mit der neuen Zwoten wurde mit dem „Zitronenfalter“ eine eigene Publikation von Fans und Vereinsmitgliedern veröffentlicht, in der über die Zwote hinaus über das Vereinsleben berichtet wird. Wie wurde der „Falter“ bei euch im Team aufgenommen?</span></span></strong></p>
<p><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Super positiv. Der Falter geht ja Bekanntich weg wie warme Semmeln. So beliebt ist er bei der Mannschaft auch. Jeder freut sich auf die neue Ausgabe.</span></span></p>
<p><strong><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Welche Unterstützung wünschst du dir zukünftig von der Fan- und Förderabteilung sowie der aktiven Fanszene?</span></span></strong></p>
<p><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Ich wünsche mir dauerhaft ein aktives Vereinsleben, gemeinsame Aktionen und Unternehmungen. Das WIR sollte immer im Mittelpunkt stehen. Ebenso wichtig finde ich das Soziale Engagement. Ob aus der Fanszene oder durch die Fan- und Förderabteilung. Als schönes Beispiel möchte ich nochmal die Unterstützung des Tierheims durch die Präsenz auf den Trikots der Zwoten erwähnen.</span></span></p>
<p><strong><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Wie kam diese Kooperation zustande und wie wurde sie aufgenommen?</span></span></strong></p>
<p><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Wie gerade schon erwähnt hat diese Partnerschaft die Fan- und Förderabteilung möglich gemacht. Auch im unterklassigen Fußball geht nichts ganz ohne Sponsoren. Die Idee war es die Brust nicht kommerziell zu vermarkten, sondern sich sozial zu engagieren. Durch die FuFa ist es möglich geworden, dass wir auf einen Brustsponsor verzichten können und so eine gemeinnützige und sehr wichtige Einrichtung unterstützen können.</span></span></p>
<p><strong><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Gibt es noch etwas, was ihr anderen VfB Fans und Vereinsmitgliedern in dieser schweren Zeit mitteilen möchtet?</span></span></strong></p>
<p><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Lasst uns zusammenhalten, gegenseitig unterstützen und anpacken! Nur gemeinsam können wir unseren VfB voranbringen. Step by Step und mit Kontinuität! Bleibt gesund und allen alles erdenklich Gute! Zu guter Letzt: Danke an den VfA für die tollen Interviews der letzten Wochen! </span></span></p>
<p><strong><span style="color: #00000a;"><span style="font-family: arial, sans-serif;">Vielen Dank für das Interview und alles Gute. Bleib gesund! </span></span></strong></p>
<p><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/Rainbow-in-the-sky.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2254" alt="Rainbow in the sky" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/Rainbow-in-the-sky.jpg" width="1024" height="768" /></a></p>
<style type="text/css"><!--
p { margin-bottom: 0.25cm; border: none; padding: 0cm; direction: ltr; line-height: 115%; text-align: left; page-break-inside: auto; orphans: 2; widows: 2; background: transparent; page-break-before: auto; page-break-after: auto }
		p.western { font-size: 12pt; so-language: en-US }
		p.cjk { font-size: 12pt; so-language: en-US }
		p.ctl { font-size: 12pt; so-language: ar-SA }
		a:link { text-decoration: underline }
--></style>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.vfbfueralle.de/?feed=rss2&#038;p=2244</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachgefragt: ReWIS-Refugees welcome in Sports</title>
		<link>http://www.vfbfueralle.de/?p=2223</link>
		<comments>http://www.vfbfueralle.de/?p=2223#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 16:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin97</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht und Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgefragt]]></category>
		<category><![CDATA[Tellerrand/Unterstützenswertes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vfbfueralle.de/?p=2223</guid>
		<description><![CDATA[2014 entstand im Rahmen eines Uniseminars das Projekt ReWIS (Refugees welcome in Sports), aus dem schließlich ein eigener Verein hervor gegangen ist. Mit diesem haben wir bereits beim &#8220;VfB and friends&#8221; Turnier im Sportpark Donnerschwee sowie beim VfB Sommerfest kooperiert. &#8230; <a href="http://www.vfbfueralle.de/?p=2223">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: Arial, serif;"><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/rewis3.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-2227" alt="rewis3" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/rewis3.jpeg" width="1600" height="1114" /></a></span></strong><strong><span style="font-family: Arial, serif;">2014 entstand im Rahmen eines Uniseminars das Projekt ReWIS (Refugees welcome in Sports), aus dem schließlich ein eigener Verein hervor gegangen ist. Mit diesem haben wir bereits beim &#8220;VfB and friends&#8221; Turnier im Sportpark Donnerschwee sowie beim VfB Sommerfest kooperiert. Wir haben ReWIS zur aktuellen Situation befragt und über ihr Bild von der VfB Fanszene.<br />
</span></strong></p>
<p><span id="more-2223"></span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Moin! Danke, dass ihr euch Zeit genommen habt, uns ein paar Fragen zu beantworten. Wie geht es euch?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Moin! Danke der Nachfrage, uns geht es alles in allem ganz gut. Die letzten Monate waren für uns – wie für andere auch – aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage nicht immer einfach, auch aus ReWIS-Sicht. Aber inzwischen hat sich die Situation ja deutlich entspannt und wir hoffen natürlich, dass es auch so gut weiter geht.<!--more--><strong></strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;"><strong>Wie kam es zur Gründung des Vereins „REWIS- Refugees welcome in Sports“ und seit wann gibt es euch?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Das Projekt ReWIS ist im Herbst/Winter 2014 im Rahmen eines Uniseminars im Sportsoziologie-Studium entstanden. Wir waren damals zu acht in einer Projektgruppe und sollten ein Sportangebot initiieren, das eigentlich nur für die Dauer des Seminars angedacht war. Uns war es damals wichtig – und ist es uns heute natürlich nach wie vor – dass wir mit unserem Angebot Menschen erreichen wollen, die mit bisherigen Sportangeboten nur bedingt oder gar nicht angesprochen werden. So kam es dann, dass wir im Januar 2015 erstmals ein ReWIS-Sportprogramm angeboten haben, dass schon damals nach den bis heute gültigen Grundsätzen gestaltet war: niedrigschwellig, kostenlos und unverbindlich. Vom ersten Angebotstermin an wurde das Projekt sehr gut angenommen, so dass wir gemerkt haben, dass es in Oldenburg einen sehr großen Bedarf genau für diese Herangehensweise gibt. Danach war für die meisten von uns klar, dass wir mit den Angeboten weiter machen wollen. Im Jahr darauf folgte dann der nächste Schritt zur Verstetigung mit der eigenen Sportvereinsgründung.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Was sind eure Angebote?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Wir haben inzwischen quasi jeden Tag ein Angebot im Programm: Volleyball, Fußball, Basketball und außerdem ein Fitness-Angebot, das sich speziell an Frauen richtet. Hier bieten wir auch eine Kinderbetreuung an, für viele Frauen wäre es sonst nicht möglich an einem Sportangebot teilzunehmen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Im Sommer hätten wir normalerweise auch Beachvolleyball im Programm gehabt, aber das ist in diesem Jahr aufgrund der Pandemielage leider nicht möglich.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Wie hat sich die Coronakrise auf eure Tätigkeiten ausgewirkt?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Zwischen Mitte März und Mitte Juni konnten wir für drei Monate gar keinen Sport anbieten, da war an gemeinsamen, organisierten Sport leider überhaupt nicht zu denken – geschweige denn an Sport mit gegenseitigem Körperkontakt. Vor ein paar Wochen wurde das Sporttreiben dann unter strengen Auflagen wieder ermöglicht. Das heißt: kein Kontakt, stets 2 Meter Abstand, Umkleiden und Duschen mussten geschlossen bleiben etc. Wir haben uns daraufhin überlegt, wie wir unter diesen Bedingungen unsere Angebote wieder starten können und haben dann auch den Umständen entsprechend gute Alternativen überlegt: Beim Fußball und Basketball haben wir vermehrt auf angeleitete Übungen gesetzt statt auf freies Spiel, außerdem haben wir ein neues Fitness-Sportangebot konzipiert, dass im Freien stattfinden sollte.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Wie ist die aktuelle Situation? Macht ihr Sport und wenn ja, unter welchen Bedingungen?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Für uns ist die Situation nach wie vor nicht so einfach: unsere Sportangebote sind nicht wettkampforientiert, sie fungieren auch als Begegnungsstätte und haben sollen für möglichst viele Menschen einfach und unverbindlich zugänglich sein. Zwar haben wir auch einen festen Stamm an Teilnehmer*innen, die sehr regelmäßig zu den Angeboten kommen, aber der Sport bei ReWIS lebt auch davon, dass er immer offen ist für Interessierte und ja auch gerade Geflüchtete und damit Neuankömmlinge in Oldenburg ansprechen soll. Mit den aktuellen Regeln können wir zwar wieder „normal“ Sport treiben, allerdings dürfen wir dies nur in einer festen Trainingsgruppe machen, d.h. wir müssen auch die Kontaktdaten der Teilnehmer*innen erfassen und im Zweifelsfall Leuten mitteilen, dass sie nicht am Sport teilnehmen können, weil die Trainingsgruppe schon ihre maximale Gruppengröße erreicht hat. Das ist natürlich etwas, das grundsätzlich nur schwierig mit dem Charakter von ReWIS zu vereinbaren ist, aber aus epidemiologischer Sicht ist ein solches Vorgehen natürlich sinnvoll und wir tragen das auch dementsprechend mit. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Eine weitere Schwierigkeit für uns und unsere Teilnehmer*innen: wir waren jetzt drei Monate komplett raus und es muss sich erst wieder rumsprechen und verbreiten, dass wir wieder mit unseren Angeboten am Start sind. Das gestaltet sich natürlich nicht ganz so einfach. Daher braucht das ein oder andere Angebot bestimmt noch die ein oder andere Woche, bis es wieder richtig anlaufen kann. </span></p>
<p><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/rewis7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2231" alt="rewis7" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/rewis7.jpg" width="1312" height="984" /></a></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Mit wem habt ihr in der Vergangenheit zusammen gearbeitet und was gibt es für Ideen für die Zukunft?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Als Sportverein sind wir natürlich im Stadtsportbund und im Landessportbund organisiert. Seit gut eineinhalb Jahren sind wir sogar sogenannter Stützpunktverein und werden durch das Programm „Integration im und durch Sport“ des Landessportbund Niedersachsen gefördert. Das hilft uns natürlich enorm um unser Sportprogramm überhaupt in diesem Maße umsetzen zu können. Auch auf die Stadt sind wir natürlich angewiesen, beispielsweise bei der Vergabe von Hallenzeiten o.ä.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Außerdem haben wir mit dem Beginn von ReWIS mit IBIS e.V. kooperiert und beispielsweise in den Sprachförderkursen unsere Sportangebote beworben. Und diese Kooperation besteht bis heute. In der Flüchtlingssozialberatung wird oftmals auf unser Sportprogramm verwiesen, so dass Geflüchtete, die neu nach Oldenburg gekommen sind, früh den Weg zu ReWIS finden. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Für die Zukunft hoffen wir natürlich, dass wir diese guten Kooperationen weiter führen können. Und natürlich sind wir auch immer offen für weitere Zusammenarbeiten, gerade auch auf lokaler Ebene, um das bestehende Netzwerk noch weiter auszubauen.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Wie können Interessierte eure Arbeit unterstützen?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Am meisten freuen wir uns darüber, wenn Leute Lust haben an unseren Sportangeboten teilzunehmen. Die Sportprogramme sind zwar in erster Linie an den Bedürfnissen von Geflüchteten ausgerichtet, aber natürlich ist jede*r bei uns willkommen! </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Wer dann Interesse hat, sich vermehrt in der Organisation und Vereinsarbeit einzubringen, ist dazu herzlich eingeladen. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Finanziell kann man uns zudem unterstützen, indem man Mitglied bei uns wird. Wir haben ein sozialverträgliches Mitgliedsmodell erschaffen, bei dem man lediglich einen Euro monatlichen Mitgliedsbeitrag entrichten muss – und die Höhe seines darüber hinaus gehenden Beitrags als Spende frei wählen kann. </span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Ihr habt bereits mehrmals am „VfB and friends“ Hallenturnier sowie am VfB Sommerfest teilgenommen. Wie haben euch die Veranstaltungen gefallen?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Wir haben immer sehr gerne an den Turnieren teilgenommen, gerade auch weil sie so sehr der Philosophie von ReWIS entsprechen. Zwar geht es irgendwo immer auch ums Gewinnen, aber in erster Linie steht der Spaß im Vordergrund. Und: durch die Auslosung der Teams werden automatisch neue Begegnungen initiiert und das Sporttreiben erhält einen inklusiven Charakter. Unseres Erachtens hat das auch immer ganz hervorragend funktioniert, es war immer ein ganz fröhliche und herzliche Stimmung bei den Turnieren.</span></p>
<p><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2013/04/VfB-and-friends-2020.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1733" alt="VfB and friends 2020" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2013/04/VfB-and-friends-2020.jpg" width="960" height="640" /></a></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Welchen Eindruck habt ihr von der VfB Fanszene?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Wir erleben die VfB Fanszene als sozial sehr engagiert und aktiv. Gerade die Initiative „VfB für alle“ mit ihrem Einsatz gegen Diskriminierung, Homophobie, Rassismus etc. ist ein unheimlich wichtiger Akteur in der Oldenburger Zivilgesellschaft, und gerade auch in der OIdenburger Sportlandschaft. Wir sind sehr froh, dass es solche Initiativen mit klarer Haltung für Inklusion und Menschlichkeit in Oldenburg gibt! </span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Gibt es noch etwas, das ihr loswerden möchtet?</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Wir wünschen uns, dass wir alle gemeinsam gut und gesund durch die Corona-Krise kommen und hoffentlich bald schon wieder sicher und mit großer Lebenslust gemeinsam Sport treiben können, gemeinsam im Stadion feiern können und uns weiter für eine offene Oldenburger Gesellschaft einsetzen können.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;"><b><br />
</b><strong>Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen und alles Gute!</strong></span></p>
<p><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/rewis10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2232" alt="rewis10" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/rewis10.jpg" width="2048" height="1538" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<style type="text/css"><!--
p { margin-bottom: 0.25cm; direction: ltr; line-height: 115%; text-align: left; orphans: 2; widows: 2; background: transparent }
--></style>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.vfbfueralle.de/?feed=rss2&#038;p=2223</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachgefragt: AIDS Hilfe Oldenburg</title>
		<link>http://www.vfbfueralle.de/?p=2202</link>
		<comments>http://www.vfbfueralle.de/?p=2202#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 13:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin97</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Homo und Trans*feindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit_ Beeinträchtigung_Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgefragt]]></category>
		<category><![CDATA[Tellerrand/Unterstützenswertes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vfbfueralle.de/?p=2202</guid>
		<description><![CDATA[Wie die meisten von euch wahrscheinlich wissen, wird die Bahnhofsstraße 23 nicht nur von Fußballfans bewohnt. Neben VfB für Alle e.V. und der Oldenburger Fan Initiative befinden sich in dem Haus auch noch das Jugendwerk der AWO, die Trans*beratung Weser &#8230; <a href="http://www.vfbfueralle.de/?p=2202">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/AIDS-Hilfe2.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2203" alt="AIDS Hilfe2" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/AIDS-Hilfe2.png" width="225" height="225" /></a></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Wie die meisten von euch wahrscheinlich wissen, wird die Bahnhofsstraße 23 nicht nur von Fußballfans bewohnt. Neben VfB für Alle e.V. und der Oldenburger Fan Initiative befinden sich in dem Haus auch noch das Jugendwerk der AWO, die Trans*beratung Weser Ems, die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz und die Oldenburger AIDS Hilfe. Diese Zusammensetzung hat das Haus in den letzten Jahren zu einer ganz Besonderen in Oldenburg gemacht. Ende des Jahres werden sich leider unsere Wege trennen, da bekanntlich der Mietvertrag nach über 25 Jahren nicht verlängert wurde. Wir haben dies zum Anlass genommen, Ellen Kiebacher von der Oldenburger AIDS Hilfe über ihre wichtige Arbeit, die Auswirkungen von Corona und zu neuen Räumlichkeiten befragt.<span id="more-2202"></span></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Moin! Schön, dass du dir Zeit genommen hast, uns ein paar Fragen zu beantworten. Wie geht es euch?</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><b><br />
</b></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Vielen Dank, dass ihr uns angefragt habt zu diesem Interview, ich freue mich immer wenn sich Menschen für unsere Arbeit und das Thema HIV/AIDS interessieren.</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Seit wann gibt die AIDS Hilfe Oldenburg und was sind eure Arbeitsschwerpunkte?</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><b><br />
</b></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Die AIDS-Hilfe Oldenburg e.V. gibt es tatsächlich schon seit 1986, damals haben sich in Oldenburg HIV/AIDS-Betroffene zusammengeschlossen und die AIDS-Hilfe als Selbsthilfe</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">o</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">rganisation gegründet. Seit dem hat sich viel getan, aber es bleibt auch immer noch genug zu tun. In den ersten Jahren der AIDS-Hilfe Arbeit waren Pflege und Sterbebegleitung von Betroffenen ein große Them</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">en. Das hat sich inzwischen, d</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ank guter Therapiemöglichkeiten von HIV, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">verändert</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">. </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Unsere</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> Arbeitsschwerpunkte umfassen</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> neben dem breiten Feld sexueller Gesundheit, auch sexuelle Vielfalt und sexuelle Selbstbestimmung.</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">AIDS-Hilfe ist sowohl für die Beratung und Begleitung HIV-positiver Menschen zuständig, als auch für die HIV-und S</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">T</span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">I </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">(sexually transmitted infections/sexuell übertragbare Infektionen) </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Prävention in den sogenannten „schwer erreichbaren Hochrisikogruppen“: Männer, die Sex mit Männern haben, Drogengebraucher*innen, geflüchtete und migrierte Menschen, Sexarbeiter*innen, Menschen in Haft, Frauen etc.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><br />
</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">I</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">n der Begleitung und Beratung HIV positiver Menschen </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">geht es</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">vor allem</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> um </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">die psychosoziale</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">n</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> Aspekte im Bezug auf die Infektion, also Verarbeitung und Umgang mit der Infektion und </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">darum, wie </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Leben, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Arbeit, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Partner*innenschaften und Sexualität mit HIV gestaltet werden können. Aber</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">auch die </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">die Schaffung von Zugängen zum Gesundheits- und Sozialsystem, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">sozialrechtliche Beratung bzgl. Rente, Reha, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Sicherung des Aufenthaltsstatus</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> und vieles mehr </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">sind Teil unserer Arbeit.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><br />
In der Prävention liegt der Schwerpunkt in der Aufklärung zu Übertragungswegen und Risikomanagement wie Safer Sex oder Safer Use/ Harm Reduction (also Risiko minimierenden Drogenkonsum) um Neuinfektionen zu vermeiden.<br />
</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Dazu kommen Risikoeinschätzung</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">,</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Testberatung </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">und die Begleitung bei der Testdurchführung</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">. </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Derzeit </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">bauen wir unser </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Selbst-Testangebot </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">aus, damit wir in Zukunft auch Testungen auf weitere STIs anbieten können.</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Darüber hinaus verstehen wir uns auch als politische Interessenvertretung, sowohl für HIV-positive Menschen als auch bezüglich unserer Zielgruppen – gerade auch, was Diskriminierung und Stigmatisierung angeht.<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Wie hat sich die Coronakrise auf eure Arbeit ausgewirkt?</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><b><br />
</b></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Corona hat uns als Verein, wie die meisten anderen wahrscheinlich auch, auf vielen Ebenen beschäftigt und betroffen. Zum </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">E</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">inen sind natürlich wichtige Spendengelder und Einnahmen aus Referent*innentätigkeiten und Veranstaltungen weggebrochen und wir wissen noch nicht wie wir dieses Haushaltsloch stopfen sollen. Die öffentlichen Mittel reichen nicht aus um unsere Arbeit komplett zu finanzieren, damit sind wir, wie viele soziale Non-Profit-Organisationen, existenziell auf Spenden angewiesen.</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Zum </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">A</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">nderen ist es schwierig die niedrigschwellige Arbeit die wir machen komplett über soziale Medien aufzufangen. Viele Menschen unserer Zielgruppen haben eben nicht die Möglichkeit sich (selbstständig) zu informieren, der Zugang zum Gesundheits- und Sozialsystem fehlt hier aus unterschiedlichen Gründen.</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Zum Glück konnte de</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">r</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> Spritzentausch und auch unser HIV-Selbsttestangebot während der einschränkenden „Corona- Maßnahmen“ aufrechterhalten werden. Die Beratung und Begleitung von Betroffenen musste in den letzten Monaten </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ebenfalls </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">überwiegend ohne persönlichen Kontakt stattfinden. Ausnahmen davon </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">waren </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">z.B. nur in einer akuten psycho- sozialen Krisensituation </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">möglich</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">. Das lässt sich mit etwas Aufwand auch bewerkstelligen, ersetzt aber niemals den persönlichen Kontakt, auch weil soziale Isolation für viele Menschen in unseren Zielgruppen generell ein großes Problem darstellt, dass durch „Corona“ eher verstärkt wurde.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/EIngang.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2209" alt="EIngang" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/EIngang.jpg" width="1693" height="917" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><b><br />
</b><strong>AIDS ist nach wie vor ein gesellschaftliches Tabuthema. Wie verhält es sich diesbezüglich in Oldenburg und könnt ihr Zahlen nennen, wie viele Menschen in der Stadt an HIV erkrankt sind? </strong></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"></p>
<p>Ich glaube nicht, dass wir bzgl. des HIV/AIDS </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">T</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">abu in Oldenburg und Um zu eine besondere Situation haben, vor allem, wenn ich die Situation vor Ort mit dem </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">v</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ergleiche, was Kolleg*innen aus anderen Regionen und Städten berichten. </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Allerdings macht es g</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">rundsätzlich schon einen Unterschied, ob du mit deiner HIV-Infektion auf dem Land lebst oder in einer (Groß-)Stadt. </span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Die AIDS-Hilfe Oldenburg ist nicht nur für die Stadt Oldenburg, sondern auch für die angrenzenden Landkreise und die Flächenregion im Umland zuständig. In diesem Gebiet finden sich durchaus sehr ländliche Regionen, da wird es schon schwierig, wenn du deine HIV-Medikamente aus der einzigen Apotheke im Ort abholen willst ohne erkannt zu werden. Sich öffentlich als HIV- positiv zu outen ist für viele unserer Klient*innen nach wie vor ein Problem und die Infektion im sozialen Umfeld geheim zu halten ist natürlich umso schwieriger, je weniger Anonymität möglich ist und je weniger Alternativen z.B. bei der Arztwahl zur Verfügung stehen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><br />
Letztlich geht es darum die eigene Haltung zu überdenken und dem heutigen Wissensstand anzupassen, Moral- und Wertvorstellungen zu reflektieren und solidarisch zu sein. Das gilt für Menschen aus dem Dorf bei z.B. Cloppenburg ebenso wie für berliner Großstädter*innen. Ängste, Unsicherheiten und Vorbehalte gegenüber HIV zu haben ist nicht das eigentliche Problem, solange mensch bereit ist, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, sich zu Informieren und damit eben diese Vorurteile und Ängste abzubauen.</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Bezüglich konkreter Zahlen muss ich Dich enttäuschen. Es gibt keine konkreten statistischen Daten dazu, wie viele Menschen in der Stadt Oldenburg mit HIV leben.<br />
</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Das lässt sich statistisch so nicht erfassen. Das Robert-Koch Institut erhebt die Daten für Deutschland, die Bundesländer und einzelne Ballungszentren – Oldenburg ist da </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">leider </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">nicht dabei!. </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">A</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">llerdings</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> arbeite </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ich </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">auch nicht gerne mit Zahlen, wenn es um Menschen geht, da schwingt immer ein bisschen die Frage nach dem Wert des Einzelnen mit – ab wie vielen Betroffenen stellt HIV/</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">AIDS</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> ein </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">gesellschaftliches, politisches oder sonstiges relevantes </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Problem dar? </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">F</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ür jede/n </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">e</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">inzelne/n </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Betroffene/n </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">auf jeden Fall zu 100%.  Wer an konkreten Zahlen zu unserer Arbeit in und um Oldenburg interessiert ist, kann </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">das aber</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> gerne in unserem Jahresbericht auf unserer Homepage </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">(<a href="http://www.aidshilfe-oldenburg.de/">www.aidshilfe-oldenburg.de</a>) </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">nachlesen, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">inklusive der Zahl an Klient*innen die wir in Oldenburg und um zu 2019 begleitet haben.</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Ein positiver Test ist für Betroffene ja zunächst ein ziemlicher Schock. Was gebt ihr Betroffenen mit auf den Weg, die sich vertraulich an euch wenden?</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Eine HIV Diagnose in Deutschland stellt heute kein Todesurteil mehr dar, sondern ist eine chronische Infektion, die inzwischen gut medizinisch behandelbar ist. Menschen mit HIV haben eine annähernd gleiche Lebenserwartung wie Menschen ohne HIV. Unter funktionierender HIV-Therapie ist der Virus nicht übertragbar! Das bedeutet, dass es möglich ist ein relativ normales Leben zu führen, einen Beruf auszuüben, Sexualität (ohne Kondome!) und Partner*innenschaften zu leben und auch gesunde Kinder zu bekommen.</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Anders sieht das aber natürlich aus, wenn kein Zugang zum Gesundheitssystem und der dringend notwendigen medizinischen Versorgung besteht – gerade für geflüchtete Menschen ohne sicheren Aufenthaltsstatus oder Menschen ohne gesetzliche Krankenversicherung eine riesige Belastung. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><br />
Was allerdings auch gesagt werden muss ist, dass eine große Lücke klafft zwischen den medizinischen Aspekten von HIV/AIDS auf der einen Seite und der gesellschaftlichen Akzeptanz auf der anderen. Sich als HIV-positiv zu outen, ob in der Familie, in Partner*innenschaften, im Freundes- und Bekanntenkreis, auf der Arbeit oder sogar im Gesundheitssystem ist nach wie vor ein großes Problem für die Betroffenen.Es ist wirklich erstaunlich wie viele Ängste und Vorurteile in der Bevölkerung bezüglich HIV/AIDS auch 2020 in Deutschland noch bestehen.<br />
Trotz aller Bemühungen der letzten Jahrzehnte fehlt es nach wie vor an Informationen und Wissen um Übertragungswege und Behandlungsmöglichkeiten.<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Aktuell versuchen die AIDS-Hilfen bundesweit mit der Antidiskriminierungskampagne<br />
#Wissenverdoppeln n=n (nicht nachweisbar = nicht übertragbar) verstärkt auf die Botschaft aufmerksam zu machen, dass unter medikamentöser Therapie, (wenn der Virus so weit unterdrückt wird, dass er im Blut nicht mehr nachgewiesen werden kann) HIV nicht mehr übertragbar ist!</span></p>
<p style="text-align: justify;"> <a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/wissenverdoppeln.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2212" alt="wissenverdoppeln" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/wissenverdoppeln.jpg" width="800" height="373" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><strong>Im letzten Jahr erreichte uns die Nachricht, dass wir nach über 25 Jahren unsere Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße verlassen müssen. Habt ihr schon neue Räumlichkeiten in Aussicht und inwieweit erhaltet ihr Unterstützung von der Stadt?<br />
</strong></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><b><br />
</b></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Es ist tatsächlich sehr Schade, dass es die Bahnhofstrasse 23 in der Form, wie sie in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten bestanden hat nicht mehr geben wird. Ich habe die Zusammensetzung der verschiedenen Organisationen hier im Haus immer sehr geschätzt. Neben dem Fanprojekt des VfB und der AIDS-Hilfe sind ja auch das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt, die Trans*beratung Weser Ems und die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz davon betroffen sich neue Räumlichkeiten suchen zu müssen.</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><br />
</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><br />
Für uns war die Nähe zum Bahnhof ein extrem wichtiges Kriterium bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Die AIDS-Hilfe muss gut erreichbar sein, um möglichst vielen Menschen den Zugang zu unseren Angeboten niedrigschwellig zu ermöglichen, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">auch gerade bezüglich </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">unseres Spritzentauschangebotes.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><br />
</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Z</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">um Glück</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ist es uns </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">gelungen neue Räumlichkeiten ganz in der Nähe anmieten zu </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">können, die für uns, mit dem doch sehr knappen Budget, auch finanzierbar sein können. Da werden wir die Unterstützung der Stadt noch brauchen. In der Bahnhofstr. hatten wir einen Mietvertrag zu sehr günstigen Konditionen, der Quadratmeterpreis lag nur knapp über 2 Euro /m</span><sup><span style="font-family: Arial, sans-serif;">2 </span></sup><span style="font-family: Arial, sans-serif;">, jetzt werden wir 8 Euro/m</span><sup><span style="font-family: Arial, sans-serif;">2 </span></sup><span style="font-family: Arial, sans-serif;">zahlen müssen, was immer noch recht günstig ist, aber diese Differenz muss auch irgendwie langfristig finanziert werden.<br />
Ein entsprechender Antrag auf Finanzierung der Mietmehrkosten ist bei der Stadt Oldenburg gestellt – die Entscheidung steht </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">derzeit noch aus</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">…!?!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><br />
</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">B</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ezüglich der Größe unserer Räumlichkeiten mussten wir ziemliche Abstriche machen, was l</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">eider </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">bedeutet, dass wir in Zukunft weder der Transberatung noch den Schwestern der Perpetuellen Indulgenz weiter</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">hin</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> Räume zur Verfügung stellen können &#8211; was wirklich sehr schade ist!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><br />
Im Moment suchen wir noch dringend zusätzliche Lagerfläche in Bahnhofsnähe für unsere Arbeitsmaterialien </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">und</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> Infobroschüren, wir versuchen für jede Zielgruppe entsprechende Informationsmaterialien zur Verfügung zu stellen und das Ganze selbstverständlich mehrsprachig – da kommt einiges zusammen.</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Welchen Eindruck habt ihr vom VfB Oldenburg und vor allem von uns als Fans, mit denen ihr gegenwärtig ja noch gemeinsame Räumlichkeiten teilt?</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Zu Fußball und dem VfB selbst kann ich leider nicht viel sagen, da habt ihr mich ganz klar mit einer umfassenden „Bildungslücke“ erwischt… </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Allerdings weiß ich welch unglaubliches Potential </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Fußball</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> tatsächlich hat, wenn es darum geht Menschen zusammen zu bringen und Grenzen, welcher Art auch immer, zu überwinden. Darin lieg</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">t</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> unglaubliches Potential Rassismus, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Sexismus, Homophobie, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Diskriminierung und Vorurteile etc. abzubauen oder zu überwinden. Leider gehen gerade diese Werte </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">in der </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ö</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ffentlichen Darstellung von</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> Fußball </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">und vor allem der Fanszene </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">oft unter. Der „VfB für Alle“ </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">und die dazugehörige Fanszene </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">setzt aber genau dort an und fordert die viel benannten Fußballwerte von Solidarität, Respekt, Fairness etc. für </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><b>ALLE! </b></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">- im eigenen Verein, und darüber hinaus ein.<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Für diesen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag und euer unermüdliches Engagement ein dickes Lob und ein großes Dankeschön an die Fans und den VfB für Alle!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><b><br />
</b><strong>Gibt es noch etwas, das ihr an VfB Fans und Vereinsmitglieder loswerden möchtet?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Ich hoffe natürlich, dass ihr ebenfalls neue Räumlichkeiten findet, in denen ihr eure Arbeit fortführen und in denen ihr euch wohl und heimisch fühlen könnt. Ansonsten, bleibt so wie ihr seid: </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">solidarisch, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">engagiert, laut und begeistert! In diesem Sinne, wünschen wir euch eine erfolgreiche nächste Saison </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">und</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">viel Glück bei der Suche nach neuen Räumen.</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Vielleicht machen wir ja mal eine gemeinsame Aktion – würde mich freuen!</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen und alles Gute!</span></strong></p>
<p> <a href="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/CSD_Blacklivesmatter.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2220" alt="CSD_Blacklivesmatter" src="http://www.vfbfueralle.de/wp-content/uploads/2020/07/CSD_Blacklivesmatter.jpg" width="526" height="394" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<style type="text/css"><!--
p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120%; background: transparent }
		a:link { color: #000080; so-language: zxx; text-decoration: underline }
--></style>
<p>&nbsp;</p>
<style type="text/css"><!--
p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120%; background: transparent }
		a:link { color: #000080; so-language: zxx; text-decoration: underline }
--></style>
<p>&nbsp;</p>
<div id="save-action"></div>
<div id="save-action"></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.vfbfueralle.de/?feed=rss2&#038;p=2202</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
